Informationen

Heimatortsgemeinschaft Bogarosch


in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.

letzte Aktualisierung am 20. Juli 2019

Pressemitteilung vom 11. April 2018


Das Bundeskabinett beruft Dr. Bernd Fabritius zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten


Bundesinnenminister Seehofer: „Bernd Fabritius ist ein durchsetzungsstarker Vertriebenenpolitiker. Seine Berufung unterstreicht, dass die neue Bundesregierung in der Aussiedler- und Minderheitenpolitik eine Schwerpunktaufgabe sieht.“

Das Bundeskabinett hat heute Dr. Bernd Fabritius zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen.

Bundesinnenminister Seehofer hob die Signalwirkung dieser Personalentscheidung der Bundesregierung hervor: „Die Bundesregierung steht gegenüber den Spätaussiedlern und Vertriebenen, den Angehörigen der deutschen Minderheiten und den nationalen Minderheiten in Deutschland in einer besonderen Verantwortung. Die Berufung von Bernd Fabritius zum Aussiedler- und Minderheitenbeauftragten zeigt, dass die Bundesregierung diese Verantwortung annimmt. Als Rumäniendeutscher, Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen und erfahrender Vertriebenenpolitiker ist Dr. Fabritius für dieses Amt wie kaum ein anderer vorbereitet. Wer ihn kennt, weiß, dass Dr. Fabritius berechtigte Interessen klug, geradlinig und konsequent vertritt. Er ist im In- und Ausland respektiert. Mit ihm haben die Aussiedler, Vertriebenen, die deutschen Minderheiten und die nationalen Minderheiten in Deutschland eine Stimme, die gehört wird“. Gleichzeitig hat das Bundeskabinett den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Dr. Günter Krings,

von dieser Aufgabe entbunden. Herr Dr. Krings hatte sich nach dem Ausscheiden von Hartmut Koschyk aus dem Amt des Aussiedlerbeauftragten zum 31. Oktober 2017 bereit erklärt, dieses Amt bis zur Bestellung eines neuen Beauftragten durch die nächste Bundesregierung zu übernehmen. Bundesinnenminister Seehofer dankte Herrn Dr. Krings für seine tatkräftige Ausführung dieses Amtes.

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Aus Bogarosch


Die Amtsblätter der Gemeinde Lenauheim aus dem Jahre 2017 berschreiben in Bogarosch folgende bauliche Massnahmen:

Auf dem Gelände des ehemaligen Sommergartens wird ein neues Freizeitzentrum entstehen, geplant sind  der Nebau einer Tanzfläche mit Bühne sowie eines Kinderspielplatzes, so dass die Anlage zu verschiedenen Anlässen genutzt werden kann.

Im Hof der neuen Schule entsteht ein neues Sportfeld, ausserdem ist der Neubau eines Kindergartens geplant.


Sämtliche Projekte sind detailiert in den Amtsblättern der Gemeinde Lenauheim  beschrieben, online einzusehen unter:  http://www.lenauheim.dnttm.ro/. Im Amtsblatt vom März 2018 ist  der  Stand der Arbeiten dokumentiert.

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Heimattreffen 2019


Unser nächstes Heimattreffen wird am 04. Mai 2019, wieder im Haus der Donaudeutschen Landsmannschaft in Frankenthal stattfinden, wir bitten alle Landsleute, diesen Termin vorzumerken. Dieses Treffen wird das 20. Heimattreffen der HOG Bogarosch sein, somit ein Jubiläum, für uns Bogaroscher jedoch nicht das einzige, in diesem Jahr jährt sich die Ansiedlung unseres Heimatortes zum 250 Male.


Um dieses Jubiläumstreffen dem Anlass entsprechend gebührend zu gestalten wurde der Vorschlag in den Raum gestellt eine Bogaroscher Kerwei zu feiern, dazu ist der Vorstand jedoch auf Mitarbeit und Mitwirken der Landsleute angewiesen. Wer besitzt noch Bogaroscher Trachten, wer möchte diesen Anlass nutzen diese anzulegen und so mal wieder bei der Kerwei mitzuhalten? Falls Interesse besteht, bitten wir, um vernünftig planen zu können,  Rücksprache mit dem Vorsitzenden Ewald Spang, oder mit jedem anderen Vorstandsmitglied zu halten.  Als Zeitpunkt an dem konkrete Entscheidungen getroffen werden müßten merken wir uns den Sommer 2018 vor.


der Vorstand

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Trachtenpaar erstrahlt in neuem Glanz


Das Heimatmuseum in Lenauheim dokumentiert mit seinen Ausstellungen das Leben unserer Vorfahren im Banat. Zu den Exponaten zählen auch die Trachtenpaare  aus jeder Banater Gemeinde. Im Laufe der Jahrzehnte nagte der Zahn der Zeit an Trachten und Puppen, eine Erneuerung   war unumgänglich.

Die Heimatortsgemeinschaft Bogarosch folgte dem Aufruf des Lenauheimer HOG-Vorsitzenden Werner Griebel und nahm sich dieser Aufgabe an. Dem Aufruf unseres Vorstandes folgend wurden die Puppen selbst von Frau Simina Dan aus Bogarosch besorgt, Frau Hilde Schweitzer erklärte sich bereit die Schneiderarbeiten zu übernehmen, es galt die Bogaroscher Kerweitracht in einem kleineren, filigranen Maßstab herzustellen. 


Die Arbeit, die ein hohes Maß an Können, Kreativität und Konzentration erforderte dauerte einige Wochen an. Nach Fertigstellen der Trachten wurden die Puppen nach Frankenthal gebracht, Eduard Prunkl und Gebhard Hubert haben das Puppenpaar auf ein Holzpodest montiert. Hier erhielt das Kerweimädchen auch die zur Tracht dazu gehörige  Haartracht. Arbeit und Mühe waren nicht umsonst, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die etwa 55 cm großen Puppen erstrahlen in neuem Glanz und wurden  von Eduard Prunkl und Edgar Schneider dem Lenauheimer Museum übergeben.  Der Vorstand  bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Mitarbeit an diesem Projekt.


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Informationen

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Die seit Mai dieses Jahres EU-weit geltende Datenschutzverordnung hat weitreichende Folgen für die Arbeit der Vereine. Die Auswirkungen auf die Tätigkeiten der Landsmannschaft der Banater Schwaben wurden bereits in der Banater Post bekannt gegebn, es ist unabdingbar, dass auch die HOG Bogarosch die Handhabung der personenbezogenen Daten der neuen Gesetzeslage anpasst. Wir werden daher ab sofort auf unserer Internetpräsenz keine Glückwünsche zu Geburtstagen oder Hochzeitstagen veröffentlichen, auch in den eventuell in Zukunft veröffentlichten Heimatbriefen werden solche Daten nicht mehr veröffentlicht. Angaben zu Todesfällen sind unproblematisch und werden weiter veröffentlicht, auch wird bei Spenderlisten in Zukunft nur noch der Name des Spenders, nicht aber die Höhe der Spende angegeben. Die HOG-Kartei wird dementsprechend angepasst, dass darin nur noch Angaben zum Wohnort unserer Landslaute enthalten sind. 


der Vorstand

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Sommer 2018


Im Juni fand eine Vorstandsitzung der Heimatortsgemeinschaft Bogarosch in Frankenthal statt bei der die folgenden aktuellen Themen besprochen wurden. 

Für das Jubiläumstreffen am 04. Mai 2019 wurden Einzelheiten bezüglich des Ablaufs besprochen, Hinweise und Vorschläge zur Gestaltung dieses Treffens in einem besonderen Rahmen sind nach wie vor willkommen und werden nach Möglichkeit berücksichtigt und umgesetzt, diesbezüglich bitten wir um Rücksprache mit dem Vorsitzenden Ewald Spang, Tel.: 06233/490 585 (mail: espang@t-online.de) oder mit jedem anderen Vorstandsmitglied. Details zum Ablauf des Treffens werden in einer späteren Ausgabe der Banater Post bekanntgegeben.

Ein Thema das in dieser Sitzung ausgiebig behandelt wurde und uns allen wichtig ist, stellt die Pflege des Heimatfriedhofes dar. Der Vorsitzende der HOG, der in den letzten Wochen das Banat besuchte, berichtete, dass unserer Beauftragter vor Ort, Dan Ciprian, pflichtbewusst darauf hinwirkt, im Rahmen der Möglichkeiten, den Friedhof in einem dem Ort entsprechenden würdigen Zustand zu erhalten. Dies wurde vor Ort bei einer Friedhofsbegehung mit Herrn Dan festgestellt. Der finanzielle Aufwand dafür ist nicht gering, die Spendenbereitschaft unserer Landsleute ermöglicht es jedoch die Friedhofspflege sicherzustellen. Seit der letzten Veröffentlichung der Spenderliste im Dezember 2017 sind weitere Spenden zur Instandhaltung des Friedhofs eingegangen, der Vorstand dankt herzlich für die Unterstüzung.


Nachdem unser Mann vor Ort, Ciprian Dan, begann die Soldatengräber des letzten Krieges zu reinigen und herzurichten wurden hinsichtlich der Denkmalpflege in Bogarosch weitere Projekte angestoßen. Auf dem Friedhof wird das Kriegerdenkmal und das Friedhofskreuz sowie in der Dorfmitte das Steinkreuz vor der Kirche renoviert und instandgesetzt. Gleichzeitig sucht man auf dem Friedhof nach Möglichkeiten die Ausbreitung des Efeus einzudämmen, der unkontrolliert zu wuchern droht. Über den Fortschritt der Arbeiten werden wir zu gegebener Zeit in der Banater Post und auf unserem Heimattreffen 2019 berichten.

 

Wir hoffen auch in Zukunft, auf die Spendenbereitschaft unserer Landsleute zählen zu können. Jede noch so kleine Spende ist willkommen um zum Wohle und im Sinne unserer Gemeinschaft handlungsfähig zu bleiben. Weitere Zuwendungen überweisen Sie bitte auf das Konto der HOG Bogarosch: HOG Bogarosch, Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim, IBAN: DE91 6729 2200 0034 9414 16.


der Vorstand

der Bogaroscher Friedhof im Sommer 2018


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Bogaroscher Denkmäler


Wie bereits in einer vorhergehenden Ausgabe der Banater Post angekündigt, wurden im Auftrag der HOG an verschiedenen Bogaroscher Baudenkmälern Instandsetzungsarbeiten ausgeführt. So hat unser Landsmann Karl Draxler in Zusammenarbeit mit Helfern vor Ort das Kreuz vor der Kirche instand gesetzt und gestrichen, der Zaun der dieses Kreuz umfriedet, wurde ebenfalls von alten Farbschichten befreit und frisch gestrichen. Im Frühjahr nächsten Jahres wird die Anlage ein neues Betonfundament erhalten.


Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten fanden auch auf dem Friedhof statt. Ciprian Dan, der ohnehin auf einen ordentlichen Zustand des Friedhofs hinarbeitet, hat im Auftrag der HOG, unter Zuhilfenahme  von Arbeitskräften vor Ort, am Kriegerdenkmal Renovierungsarbeiten durchgeführt. Es wurde die bei einem Sturm umgefallene Tafel wieder aufgerichtet und wieder einbetoniert, der Treppenaufgang wurde hergerichtet und die einzelnen Gedenksteine wieder aufgerichtet und, wie ursprünglich, in drei Reihen um das Denkmal herum angeordnet.

Zustand des Kiegerdenkmals vor und nach der Instandsetzung

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Bogaroscher Kirche erwacht aus Dornröschenschlaf


Erfreuliche Neuigkeiten gibt es betreffend die Bogaroscher Kirche, wie die ADZ vom 06. Oktober 2018 berichtet.


Geplant war dieses Jahr den Turm mit neuem Blech zu beschlagen und das Turmkreuz wieder zu montieren. Bei einer Besichtigung durch die Baufirma wurde festgestellt, dass das Turmgebälk morsch ist und erneuert werden muss, ein Kostenvoranschlag wird neu erstellt, so wurden die Arbeiten auf den Frühling des nächsten Jahres verschoben. Unsere Landsleute Helen Alba und Monika Ernst sind unsere Verbindungsleute vor Ort und halten uns auf dem Laufenden, wir werden weiter berichten. Liebe Landsleute, dies ist eine einmalige Gelegenheit unter Mitwirkung der Gemeindeverwaltung und der Diözese Temeschburg unsere Heimatkirche dem Dornröschenschlaf zu entreißen, der Vorstand hat beschlossen, an der Renovierung mitzuwirken, wir rufen all diejenigen auf, denen dieses von unseren Ahnen ererbte Bauwerk am Herzen liegt, uns in Form von Spenden zu unterstützen. Unsere Landsmännin Monika Ernst hat anlässlich eines Amerika-Aufenthaltes bereits für dieses Unterfangen geworben, von Anna, Dorothy und Harvey Brown aus den USA sind erste Spenden eingegangen. Auch die Firma ROMFUM hat angekündigt das Vorhaben zu unterstützen.



Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.

Bogaroscher feiern 250 Jahre seit der Kolonisation im Heimatort


Die langwierigen Vorbereitungen, die Monate währten, haben sich letztendlich bezahlt gemacht: die ausgewanderten Bogaroscher feierten, am 21. und 22. Juni, Seite an Seite, mit ihren im Ort lebenden Landsleuten, den 250. Jahrestag sei der Ansiedlung der Heidegemeinde während der theresianischen Kolonisation mit Siedlern aus Deutschland, Lothringen, dem Elsass und anderen Gegenden Europas.


Bereits eine Woche vor dem Festtermin, trafen die ersten Landsleute aus Deutschland ein. Sie fanden ein Dorf mitten in den Vorbereitungen vor. Trotzdem, dass einiges schon erledigt war, gab es noch vieles zu tun. Pfarrer Ion Câdâren mit seinen Helfern schmückte die Kirche, Gheorghe Iezan strich den Maibaum, unser Vorstandsmitglied, Karl Draxler, organisierte Helfer vor Ort, die tatkräftig den Kirchengarten säuberten. Ausserdem brachte Karl Draxler in der vorhandenen Aussparung am Kreuz vor der Kirche ein neues Marienbild an. Frau Helen Alba, die stellvertretende Vorsitzende des deutschen Forums in Temeswar, war verantwortlich für die Gesamtorganisation.


Dann war es endlich soweit, am ersten Festtag, am Freitag Nachmittag wurde als erster Festakt eine Tafel mit folgender Inschrift am Eingang zum Kirchengarten angebracht: "Zur Erinnerung an den Freudentag, an dem die Bogaroscher sich versammelten, um mit tiefer Dankbarkeit im Herzen derjenigen zu gedenken, die in den vergangenen Jahrhunderten den Ort Bogarosch aufbauten. Gestiftet von der Heimatortsgemeinschaft Bogarosch am 21. Juni 2019. - În amintirea zielei festive, in care Bulgăruşenii s-au întălnit, cu inimile pline de profundă bucurie, pentru a comemora amintirea celor, care în secolele trecute au clădit localitatea Bulgăruş. Donat de asociaţia şvabilor Bulgăruşeni din Germania în data de 21 iunie 2019."

Einige Stunden danach wurde unter großer Teilnahme der Maibaum, geschmückt mit einer Krone und einem Blumenstrauß, gespendet vom Bürgermeisteramt Lenauheim, im Kirchengarten aufgestellt. Die Organisation hatte Ciprian Dan inne.

Gegen 17.00 Uhr reisten die Rekascher Musikanten an, sie nahmen Aufstellung vor der Kirche und spielten einige flotte Stücke. Um 18.00 versammelten sich die Landsleute, aber auch Bürgermeister Ilie Suciu sowie der Vizebürgermeister und die Gemeinderäte der Gemeinde Lenauheim in der geschmückten Kirche zur Totenandacht. Der Anlass, die bis auf den letzte Platz besetzte Kirche und nicht zuletzt das von Pfarrer Câdârean mit seinen Helfern geschmückte Innere der Kirche ließen den Allgemeinzustand der Kirche in den Hintergrund treten. Sehr emotionale Momente folgten während Pfarrer Ion Câdârean und Pfarrer Atilla Andó mit bewegenden Worte die Andacht gestalteten. Helen Alba und Ewald Spang sprachen Grußworte. Beide Priester segneten die Kränze die später an markanten Stellen im Ort und auf dem Friedhof niedergelegt wurden.


Anschließend zog die Prozession angeführt von zwei Fahnenträgern, den Kranzträgern, beide Priester, Vertreter der Gemeinde und der Heimatortsgemeinschaft sowie alle sonstig Anwesenden unter Marschklängen der Rekascher Musikkapelle in der Kirchengasse, Richtung Dorfausgang, in Bewegung. Am Friedhof angelangt, zog die Prozession durch das Hauptportal, in den tadellos von Ciprian Dan gepflegten Friedhof, bis zur großen Kapelle in der Friedhofsmitte. Hier segneten beide Priester die Gräber und hielten eine kurze Andacht welche mit dem Lied "Näher mein Gott zu Dir" beschlossen wurde. Anschließen wurde ein Kranz am Friedhofskreuz niedergelegt, der letzte Kranz am Kriegerdenkmal.

Den Abschluss des Tages bildete eine gemütliches Beisammensein im Kinderheim. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Helen Alba, vom Deutschen Forum, Walter Stutz, vom Verein M.U.T aus Schwäbisch Hall, sowie Ewald Espang, der Vorsitzende der HOG, hielten Ansprachen. Die Heimatortsgemeinschaft Bogarosch würdigte ihre Landsmännin Frau Helen Alba in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Verdienste um unsere Heimatgemeinde und ihre Landsleute mit einer Ehrenurkunde.

Am späten Abend schmückten die Bogaroscher Frauen den Kerweistrauss, auch wurden die Äpfel vorbereitet, die Tags darauf den Ehrengästen überreicht wurden.


Einen Tag später, am Samstag, dem 22 Juni, versammelten sich die Trachtenpaare im Kinderheim. Nachdem bereits hier unser Landsmann Josef Goschi und sein Enkel Mark Eichert als Ehrengäste eingeladen wurden, zogen die Trachtenpaare zum um weitere Ehrengäste einzuladen. Ab hier marschierten auch sieben Paare in rumänischer Tracht mit. Nach einer Pause von 32 Jahren, zogen wieder Kirchweih- bzw. Trachtenpaare durch die Bogaroscher Hauptgasse. Waren die Trachtenträger auch keine Bogaroscher, verfolgte der ein oder andere Bogaroscher, sei er nun "Ausgewanderter" oder "Daheim gebliebener", das Geschehen mit Wehmut im Antlitz und Tränen in den Augen.

Die Geldherren Martina Nenadov (Bogarosch) und Alexander Dohincă (Warjasch) sowie Astrid Kataro (Keglewitschhausen) und Mario Mateaş (Lowrin) luden vor dem Kulturheim Bürgermeister Suciu sowie andere Ehrengäste ein, im Nachbarhaus hatte Familie Dan das Tor geöffnet um die Kerweipaare einzulassen, Frau Dan bewirtete die Gäste mit Kuchen und Getränken.


Von hier zog der Trachtenzug in die Kirche wo Generalvikar Johann Dirschl, unter Mitwirkung von weiteren sieben Klerikern, den Festgottesdienst zelebrierte. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Temeswarer Liederkranz. Nach dem Gottesdienst wurden vor dem Pfarrhaus weitere Ehrengäste eingeladen: die anwesenden Geistlichen, Erwin Josef Ţigla, der Vorsitzende des Deutschen Forums Johann Fernbach sowie der Abgeordnete Ovidiu Ganţ. Bei der anschließenden, traditionellen Straußversteigerung im Sommergarten, ersteigerte Alexander Dohincă den Strauss für sein Kerweimädchen Martina Nenadov.


Am frühen Nachmittag begrüßte Helen Alba die Gäste im Kulturheim zum Mittagessen das die Bogaroscher Frauen zubereitet hatten und von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Lenauheim serviert wurde. In einer Pause hielt Simone Alba, ehemalige BZ-Redakteurin, teils in Mundart, eine emotionale Rede über ihre Kindheit, die sie über weite Strecken in Bogarosch verbrachte.

Nach dem Mittagessen im Kulturheim fand im Sommergarten eine Tanzdarbietung der Trachtenpaare statt, bei der auch Hut und Tuch versteigert wurden. Der Hut ging an Helma Prunkl (Frankenthal), das Tuch an Steffi Nenadov (Temeswar). Ein Tanzveranstaltung für die Allgemeinheit, bei der mit Mici und gegrillten Spezialitäten, für das leibliche Wohl gesorgt wurde, bildete den Abschluss der Feierlichkeiten.


Den Verlauf der Feierlichkeiten dokumentierte ein Kamerateam von TV Sonnenhalde aus Baden-Württemberg, das das Ereignis nicht nur mit der Kamera festhielt sondern auch mit einer Drohne aus 500 Metern Höhe Aufnahme machte, eine absolute Premiere bei Banater Großveranstaltungen. Die HOG Bogarosch hat von den Aufnahmen DVD anfertigen lassen, Bestellungen nehmen Ewald Spang, Tel 06233 / 49 05 85 sowie Eduard Prunkl, Tel 06233 / 43 60 64 entgegen.


Die Bogaroscher können auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Wir, die Organisatoren, bedanken uns bei all denjenigen die auf irgendeine Art zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben und hoffen, dass der, an diesem Tag, von den rumänischen Landsleuten viel geäußerte Wunsch solches öfters in Bogarosch zu veranstalten, in die Tat umgesetzt werden kann.


Der Vorstand

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