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Am 9. Mai kamen die Bogaroscher zu ihrem 18. Heimatreffen im Haus der Donaudeutschen Landsmannschaft in Frankenthal zusammen. Auch diesmal konnte der HOG-Vorsitzende Josef Prunkl viele Landsleute aus Deutschland, Österreich und Frankreich begrüßen. Die Entscheidung für das das Haus der Donaudeutschen in Frankenthal scheint eine gute gewesen zu sein, denn die Besucherzahl war aus Sicht der Organisatoren zufriedenstellend.

In seiner Begrüßungsansprache bot der Vorsitzende einen Rückblick auf die Tätigkeiten der Heimatortsgemeinschaft Bogarosch in den letzten zwei Jahren und sprach für die HOG wichtige Bereiche an: Pflege des Friedhofes, Renovierung der Kirche, Erstellung der zweiten Auflage des Familienbuches, Herausgabe des dritten Heimatbriefes und Pflege der Homepage der Heimatortsgemeinschaft.

Die Instandhaltung des Friedhofs konnte mit einem größeren finanziellen Aufwand sichergestellt werden.  Die Kirche ist nach wie vor das größte Sorgenkind des HOG-Vorstandes, der auf ein Einlenken seitens der Diözese und der Lokalverwaltung hofft. Wie Prunkl betonte, werde die Instandsetzung dieser beiden wichtigen Zeugnisse Bogaroscher Daseins immer schwieriger. Der finanzielle Aufwand für die Friedhofs pflege, die von dem hierfür beauftragten Dan Ciprian pflichtbewusst geleistet wird, sei zwar hoch, könne aber zurzeit mit den vorhandenen Mitteln und eingegangenen Spenden noch gesichert werden. Um diese ehrwürdige Stätte zu erhalten, rief der Vorsitzende zu weiteren Spenden auf (Konto der HOG Bogarosch bei der Volksbak Kraichgau Wiesloch-Sinsheim, IBAN: DE91 6729 2200 0034 9414 16).
Der Redner wies des Weiteren auf wichtige Errungenschaften der letzten Jahre hin, die sich unter anderem auch auf die von Ewald Spang vorbildlich gepflegten Homepage widerspiegelten. Er rief die Landsleute auf, Wohnsitzänderungen, Geburten, Todesfälle usw. der HOG mitzuteilen. Prunkl dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihr selbstloses und engagiertes Wirken wie auch allen jenen die sich zur Bogaroscher Gemeinschaft bekennen.  
Kassenwartin Edeltraut Gräbeldinger, die nach dem unerwarteten Tod von Peter Dian diese Aufgabe übernommen hatte, gab anschließend Einblick in das Finanz gebaren der HOG.

Im Rahmen eines „Bunten Nachmittags“ präsentierte die Truppe „Lustige Schwaben“ eine beeindruckende Einlage mit dem Titel „Leit wie schnell die Zeit vergeht“. Die Bogaroscher haben der Truppe mit viel Applaus gedankt. Zu den Feierstunde am begrüßte der HOG-Vorsitzende den Bürgermeiste und OB-Kandidaten Martin Hebich, den Bürgermeister der Gemeinde Lenauheim, Ilie Suciu, der mit einer Gemeinderatsdelegation angereist war, den Mitvorsitzenden der Donaudeutschen Landsmannschaft Rheinland-Pflaz, Adam Lulay, Bundesvorstandmitglied Walter Keller, den Vorsitzenden der HOG Lenauheim, Werner Griebel, sowie den Hausherrn und Frankenthaler Kreisvorsitzenden Johann Schmaltz.

Kenntnisreich und wohlwollend war das Grußwort des Bürgermeisters von Frankenthal, der kurz das Werden der großen Kreisstadt Frankenthal darstellte, aber auch sehr einfühlsam auf die Vertreibung und deren Folgen sowie das Schicksal der Heimatvertriebenen einging. Er versicherte, dass die Bogaroscher hier in Frankenthal immer willkommen seinen. Ilie Suciu überbrachte Grüße aus der alten Heimat und zeigte sich erfreut, bei diesem Treffen dabei zu sein. Er sprach sich für die Verstetigung der Kontakte aus und lud die Bogaroscher zu Besuchen in ihrem Heimatort ein.     

Das im Rahmen der Feierstunde dargebotene Programm der Jugendtrachtengruppe aus Frankenthal unter der Regie von Gisela Schmaltz hat alle Anwesenden tief beindruckt. Die Volkstanzdarbietungen wurden mit großem Beifall honoriert. Wie bei unserem Treffen üblich, wurden auch diesmal die ältesten anwesenden Landsleute mit einem Präsent durch den Zweiten Vorsitzenden Ewald Spang in festlichem Rahmen geehrt.

Den unterhaltsamen Teil des Treffens bestritten die „Schlagerbegel“ Eugen Mersch und Andy Hammerschmidt, die einen bunten Reigen von Tanzmelodien darboten. Bei stimmungsvollen Tanzrythmen wurde bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen. Die Stimmung war bestens und die Tanzfläche voll.

Die Veranstalter sind davon überzeugt, dass alle Teilnehmer wieder ein sehr gelungenes Treffen erlebt haben. Viele verabschiedeten sich mit den Worten: „Es war schön und es war gut dass wir gekommen sind.“ Der Vorstand dankt Organisatoren, Helfern und nicht zuletzt den Bogaroscher und Banater Frauen die durch ihre leckeren Kuchenspenden zum Gelingen beigetragen haben aufs herzlichste und hofft in 2 Jahren wieder auf ihre Hilfe zurückgreifen zu können .