Bogaroscher Pressespiegel
1920 - 1929

Inhalt




1921 05 22 - Temesvarer Zeitung
Selbstmord - In Bogaros erhängte sich gestern Nachmittag der 40-jährige Landwirt Johann Fuchs. Das Motiv ist unbekannt

1922 12 14 - Temesvarer Zeitung
Todesfall - In Bogaros ist der gewesene Holzhändler Johann Abendschein im Alter von 52 Jahren gestorben. Außer seiner tiefgekränkten Witwe betrauern ihn noch eine 82-Jährige Mutter, 3 Brüder in Bogarosch und ein Bruder in Mako.

1923 02 18 - Arader Zeitung
Mistgabel in den Bauch gerannt - Wie uns aus Bogarosch gemeldet wird, hat dieser Tage die Frau des Landwirt J. U. mit Hilfe ihrer Eltern ihren Mann (den Schwiegersohn)gut durchgeprügelt und wurde ihm, als er sich zur Wehr setzte, vom Schwiegervater die Mistgabel in den Bauch gestoßen. Der unglückliche Ehemann ringt nun mit dem Leben.

1923 04 02 - Arader Zeitung
Bauernburschen als Hühnerdiebe - Wie man uns aus Bogarosch gemeldet wird, haben sich dieser Tage einige junge Bauernburschen aus Übermut einen Spass erlaubt, indem sie Nachbarn und Verwandten insgesamt 11 Stück Hühner entwenden und in papierene Lei versilberten.  Nun hatten, da nicht jeder diesen Spass verstand, einige der "Bestohlenen" die Anzeige bei der Gendarmerie erstattet und die Jungens müssen nun für ihren Spaß einige Tag im Kühlen sitzen.                                                                                                                                                       Fidibus

1923 12 06 - Arader Zeitung
Intime Kleinigkeiten aus Bogarosch - Bogarosch hat ständig seine „Sensationen“. Jeden Tag gibt es „Etwas“, welches das Gestrige in den Hintergrund drängt und dann wie frisch vom Zapfen von Mund zu Mund geht. Die Banditenstreiche, welche einige unüberlegte Dummköpfe als „Kirchweihstückl“ ausführten, sind schon zu abgeschmackt. Man sucht nach neueren Sachen und wirklich man findet. Bogarosch hat so etwas ständig. Einmal interessanter, das andermal weniger wichtig, aber es ist da. Diesmal ist man an dem Abreißen eines Hauses, in welchem ein „Geruch“ vorhanden ist, welcher an vergangene Zeiten und Apotheken erinnert. Allgemein erzählt man, dass der Geruch so stark wäre, dass selbst „Kapellen“ bei Nacht und Nebel der Anziehungskraft nicht widerstehen konnten und über Stock und Stein, quer durch den Schalamadi solange zum immer tiefer und größer werdenden Brunnen gingen bis es krachte. Das „Krachen“, welches durch die Dorfjugend inszeniert wurde, hatte damals ein Familienskandal als Folge und der „Geruch“ schien eine Zeit hindurch weniger Anziehungskraft zu haben. Nun, nachdem abermals durch die eintretende Kälte und das lange liegen, selbst die Butter steif wird, setzten sich wieder „Elemente“ in Bewegung und diesmal wollten einige junge Männer dem ständigen über die Mauern klettern ein Ende machen und trugen die Mauer ab. Ein zweiter Fall: Eine Frau soll angeblich durch die ständige Pietätsverletzung am Friedhof, derart in Extase gebracht worden sein, dass sie in den Friedhof ging und mit einer Holzhacke das Grabkreuz in Stücke hielt, welches man dadurch aufstellte, dass man die Gräber ihrer Familie verunstaltete. In beiden Fällen wurde Anzeige bei der Gendarmerie erstattet und eine diesbezügliche Untersuchung angeordnet. - In einem dritten Fall wurden wieder einem Knechte die Pantoffeln gestohlen und die angeblichen „Diebe"“ melden sich trotz energischem Einschreiten der Gendarmerie nicht. - Die vierte „Sensation“, welche eigentlich die erste sein sollte, lieferte ein Dorfkrämer welcher von seinem Bruder stets zum „Judas“ verdonnert, mit seiner „Witzigkeit“ der Gemeinde schon zu so manchen Schandfleck verhalf. Der Krämer scheint es zu wissen, dass man zu einer Tochter auch einen Schwiegersohn brauch. Er nahm sich aus diesem Grunde auch den Jungen eines armen Dorfschulmeisters als Medium in Pacht. Jahre hindurch wird die „Paarung“ vollzogen und nun gab er dem Jungen Geld er möge, damit die Sache einen „ernsten Charakter“ hat, anlässlich der Kirchweih, für „sein Töchterchen“ den Vorstrauß lizitieren. Die Sache wäre ja eigentlich nicht so fatal gewesen, aber mit dem Vorstrauß gibt es bekanntlich auch Verpflichtungen und die wurden „erfüllt“. Das Nachtmahl wurde deshalb auf zwei Stellen gegeben bzw. im Gasthaus für die „Besseren“ und in der Wohnung für die minder „Besseren“ oder sogenannte „Schlechteren". Die „Besseren“ erschienen, warteten auf den edlen Großmacher bis Mitternacht ohne ihn zu Gesicht zu bekommen und wirklich: er getraute sich nicht unter „Bessere“ zu gehen und blieb, nachdem ihm diese zu ehrlich waren unter den anderen.   Phedr.

1924 02 17 - Arader Zeitung
"Mann vun Bogarosch - hat Hoor uf der Bruscht“. - Es gibt vielleicht keinen Schwaben und wenig Banater, die dieses geflügelte Wort nicht kennen. Wie viele aber kennen  seinen Ursprung ?
Der Zitatenschatz des deutschen Volkes wurde in dem weltberühmten Werke Georg Büchmanns gesammelt und erläutert, vergebens suchen wir aber auch in dieser Sammlung nach unserem geflügelten Wort, selbst der vollständigsten Ausgabe Büchmanns ist es unbekannt. Zum Glück ist eine sehr glaubwürdige Erklärung unseres geflügelten Wortes im Volksmunde erhalten geblieben und zwar in Bogarosch selber und die lautet:
Einmal wurden die Bewohner der Heidegemeinden, die an oder in der Nähe der Temeschburg-Segediner Landstraße liegen, auf diese Straße zu Robot (Fronarbeit) kommandiert. Bei der Arbeit entstand zwischen einem Aufseher oder einem Ischpan und einem Arbeiter ein Wortwechsel, dem der Ischpan dadurch ein Ende machen wollte, dass er dem Bauer eine Ohrfeige versetzte.
Der Wortwechsel endete ja auch, aber der Zwischenfall nicht, denn unser Bauer, nicht faul, verabreichte seinem Angreifer eine ordentliche Tracht Prügel. Er ging dann wie einer, der seine Sache gut verrichtet hat, seines Weges; als der Ischpan sich so weit erholt hatte, war er unter den anderen Arbeitern verschwunden.
Natürlich schrie der Geprügelte gleich Zeter und Mordio und mobilisierte die Brachialgewalt, die ihm seinen Gegner stellig machen sollte.
Die Gendarmen trieben vor allem die Bogaroscher in einen Haufen zusammen, denn der Ischpan hatte ihnen als besonderes „Kennzeichen“ seines Gegners angegeben, er sei Bogaroscher Schwabe und habe eine behaarte Brust.
„Hemden auffnöpfen !“ ertönte das Kommandewort, als Bogaroscher in Reihen aufgestellt der Dinge harrten, die da kommen sollten. Sie waren über den merkwürdigen Befehl zwar nicht wenig erstaunt, sie gehorchten aber.
Die Reihe zum Staunen war a er bald an den Gendarmen: unter allen Bogaroscher kamen durch einen üppigen Haarwuchs weichgepolsterte Männerbrüste zum Vorschein. Mit dem besonderen Erkennungszeichen war also nichts anzufangen und die Büttel mussten mit langer Nase davonzichen, zum großen Gaudium der Bauern, unter denen damals das geflügelte Wort aufkam.
Die Geschichte hat sich schon vor ziemlich langer Zeit zugetragen (wer kann sich den von den Lebenden noch an die Zeiten erinnern, wo unsere Bauern Frondienst leisten mußten und von Gendarmen und Ischpanen und drgl. mit Ohrfeigen traktiert wurden ?), man sagt aber, dass in Bogarosch eine Razzia nach einem Mann mit behaarter Brust heute ebenso erfolglos verlaufen würde, wie anno dazumal, denn durch die von den Vätern ererbten „Hoor uf der Bruscht“ sollen sich die Bogaroscher von ihren Nachbarn noch heute unterscheiden.

Schweres Unglück eines Bogaroschers - Der aus Bogarosch nach Amerika ausgewanderte Nikolaus Kiefer liegt derzeit im Philadelphiaer Spital und sieht einer Operation entgegen, welche ihm wahrscheinlich den den Fuß kosten wird. Kiefer hatte in einen rostigen Nagel getreten, die Wunde vernachlässigt und Blutvergiftung bekommen. Das Unglück ift fsr den bedauernswerten Mann umso tragischer, da er vor Jahren in der Fabrik ein Auge verloren hat und nun auch noch seinen Fuß verlieren soll.


Jakob Ebinger und Frau, beide aus Bogarosch sind nach dreiwöchentlicher Fahrt am 2. September wieder wohlerhalten in Philadelphia angekommen und haben sich von dort wieder nach Hilton Bucks County begeben, wo sie auf der Farm arbeiten.

1924 05 22 - Arader Zeitung
Vom Automobil gerädert - Aus Philadelphia wird uns geschrieben : Dieser Tage ist der sechs Jahre alte Sohn des aus Bogarosch hier eingewanderten Mathias Tillger (Kamplmachersepp), namens Johann, von einem Lastautomobil, welches auf der Strasse daher sauste überfahren worden und war sofort eine Leiche. Die Mutter des Kindes war in der Fabrik wo sie als Arbeiterin arbeitet und der Vater befand sich eben beim Mittagessen, als man ihm die niederschmetternde Nachricht von dem Unglück seines Kindes überbrachte, welches nichts ahnend aus der Schule nach Hause ging und auf so tragische Weise verunglückte.

1924 07 24 - Arader Zeitung
14-jähriges Kind in ein Bassin kochendes Wasser gefallen - Aus Bogarosch wird uns geschrieben: Dienstag ist in der Thierjung’schen Ziegelfabrik bei der Pesaker Haltestelle ein schreckliches Unglück passiert. Die 14jährige Katharina Kleer arbeitete mit ihren Eltern in der Ziegelfabrik. Während sie nachsehen wollte, wie viel Uhr sei, fiel sie in ein Bassin, das voll mit siedenden Wasser war. Sie schrie um Hilfe und wurde durch die übrigen Arbeiter auch gerettet, doch erlitt sie derart schwere Brandwunden am ganzen Körper, dass sie, ins Temesvarer Spital gebracht, ihren Verletzungen erlegen ist.

1925 02 25 - Arader Zeitung
Der letzte Weg Adam Ottrubays - Heute Nachmittag 3 Uhr fand unter großer Beteiligung von Trauergästen die Bestattung des in großer Not verstorbenen greisen Lehrers Adam Ottrubay statt. Es waren au auch die Tischgesellschaft „Viribus unitus“ korporativ erschienen, selbstredend der Temeswarer Lehrkörper, ohne Unterschied der Nationalität und viele - zumeist Josefstädter - Bürger darunter viele ehemalige Schüler des hervorragenden Pädagogen. Die Einsegung der Leiche im Trauerhause vollzog der Josefstädter Kaplan Johann Takacs, wonach der pensionierte Josefstädter schuldirektor Peter Bachmann im Namen der Lehrerschaft einen warmen Nachruf dem Verstorbenen widmete. Er hob dessen pädagogischen Vorzüg hervor, die er in einem 40jährigen Kampfe der Kultur und der Stadt Temesvar widmete; er gedachte der Gutmütigkeit Ottrubays, der niemandem etwas zuleide tat und erwähnte uner Tränen dessen trauriges Los in den alten Tagen. Aber auch inmitten dieser Verhältnisse blieb Ottrubay der er stets war, eine duldende seele, ein in Bescheidenheit lebender Mensch, der Niemandem sein Herz ausschüttete, Niemandem seine bittere Not klagte. Als dann auf Umwegen die Hilfsaktion einsetzte, war es geradezu rührend, mit welchem Eifer sich seine einstigen Schüler ans Werk machten, um ihrem Lehrmeister aus der Not zu helfen. Die besseren Tage konnte er aber nicht mehr erleben: es erlöste ihn der Tod. - Während dieser Ansprache bleib kein Auge trocken. Der Leichenzug setzte sich sonach in Bewegung und Adam Ottrubay wurde im Josefstädter Friedhofe, an Seite seiner Gattin bestattet.

1925 05 06 - Arader Zeitung 
Eisenbahnkarambol in Lenauheim - Aus Lenauheim wird uns gedrahtet: Montag früh ist der Hatzfelder -Arader Zug welcher aus Richtung Grabatz kam, wegen schlechter Weichenstellung auf ein Rangiergeleise gefahren und hat zwei leere Waggons zertrümmert und aus dem Geleise geworfen. Die Lokomotive des Zuges wurde nur wenig beschädigt und konnte die Fahrt nach zweistündiger Verspätung über Bogarosch, Lovrin nach Arad fortsetzen. Menschenleben sind keine zu beklagen, auch kamen die Reisenden im Zug mit dem schrecken davon. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und wird wahrscheinlich eine strenge Bestrafung nach sich ziehen.

1925 08 06 
Lebendig verbrannt - In der Naht von Sonnabend auf Sonntag ereignete sich in Bogarosch im Banat ein schreckliches Unglück, das bisher ein Menschenleben zum Opfer forderte. Die 23jährige Frau des Wirtes Peter Michel hatte am Vortage im Keller eine grössere Menge Spiritus verschüttet. Um den Verlust vor ihrem Manne zu verbergen, bedeckte sie die ausgeronnene Flüssigkeit mit Sand. Als sie in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in den Keller ging, um Wein für die Gäste heraufzuholen, hatte sie eine Lampe mitgenommen, die aber im Keller verlöschte. Sie kehrte zurück und suchte mit ihrem Manne eine Kerze, mit der sie den Keller betrat. Kaum war sie unten angelangt, als sich die Spiritusdünste entzündeten und die Kleider der Unglücklichen im Nu in Brand steckten. Auf die gellenden Hilferufe eilten ihr Bruder Nikolaus Fuchs und die Gäste in den Keller, um der Armen zu helfen. Fuchs stürzte sofort auf seine Schwester zu, um ihr die Kleider vom Leibe zu reisen, Dabei fingen seine Kleider selbst Feuer. Die andern hatten die Geistesgegenwart, auf die lichterloh brennende Wirtin einen Eimer Wasser zu schütten. Aber es half nichts, der Unglücklichen hing die Haut vom Leibe. sie erlitt überaus schwere Brandwunden, denen sie am nächsten Morgen nach entsetzlichen Qualen erlegen ist. Auch Fuchs ist schwer verletzt und ringt mit dem Todesengel.

1925 12 02 - Arader Zeitung
Schicksal eines pensionierten Lehrers - 17 Jahre Lehrer in der Gemeinde Neupanat und als Vater eines reichen Bogaroscher Kaufmannes muß er herumvagabundieren - Nicht Betteln will er, sondern nur Arbeitsgelegenheit, da er von 252 Lei Pension nicht Leben kann.
Drei Jahre ist es her, als ich an einem kalten Wintermorgen in die Gemeinde Neupanat gefahren bin um an einem schwäbischen Feste teilzunehmen und mich von dem Deutschtum jener Gemeinde zu überzeugen, von weler ich schon so vieles gehört, aber noch wenig gesehen hatte. Der schöne Empfang, die festliche Stimmung und nicht weniger der echte deutsche Bauerngeist, welcher in der Gemeinde herrschte, überbot meine Voraussezung. Die Jungmannschaft ließ es sich nicht nehmen, mit der Musikkapelle bis zur Glogowatzer Hottergrenze entgegen zu kommen um zu zeigen, daß auch hier über der Marosch, wenn auch von aller Welt abgeschnitten, Deutsche wohnen. Deutsche, welche wissen was Deutsch sein heißt...
Befriedigt kehrte ich damals nach Arad zurück und wünschte mir, daß wir nur viele solche deutsche Gemeinden hätten. Heute bin ich allerdings anderer Meinung. Heute sehe ich vor mir den alten einstens deutschen Schulmeister, welcher die schönsten Jahre seines Lebens denjenigen opferte, welche nun als Männer die Leitung der Gemeinde in Handen haben und es nicht der Mühe wert finden, ihrem einstigen Lehrer,  ihrem einstigen Abgott, welcher sie durch 17 Jahre hindurch das Lesen und Schreiben lehrte, zu helfen und ihn vor dem bitteren Hungertod zu retten. 17 Jahre hat ein deutscher Mann namens Franz Kempfer in Neupanat als Lehrer gewirkt, die schlechte Luft im Lehrsaal eingeatmet und heute ...  Heute finden wir den ehemaligen Lehrer hungernd, mit zerrissenen Kleidern und Schuhen vor Kälte zitternd unter den Vagabunden in einer Ecke einer Schnapsbudik auf der Radnaerstraße, wo er seine alten Knochen auf einer harten Bank oder Fußboden ausruht und auf jenen Tag wartet, welcher ihn von dieser ungerechten Welt erlösen wird. Seine Pension beträgt 252 Lei und reicht nicht einmal für trockenes Brot, so daß er manchmal Tage hindurch nichts zum essen und nur den einen Wunsch hat, man möge ihm Arbeit geben, damit er wieder ein Mensch wird und nicht wie ein Tier leben muß.
Franz Kempfer ließ sich im Jahre 1912 nach 17-jähriger ununterbrochener Arbeit pensionieren und verließ die Gemeinde Neupanat in der seligen Hoffnung, dass er gestützt auf seinen Diplom und als Absolvent der Tschakowaer und Menescher Winzerschule eine bessere Position finden wird. Anfangs schien ihm auch Fortuna hold zu sein. Er fand eine Stelle auf dem Graf Keglevich'schen Gut im Pester Komitat, kam jedoch später nach fibisch, wo ihn die Revolution erreichte und er von Stufe zu Stufe sank, bis wir ihn heute unter den Fechtbrüdern und Gelegenheitsarbeitern in bitterster Not finden.
Franz Kempfer hat aber auch einen Sohn, welcher im besten Mannesalter von 23-25 Jahren Kaufmann in der Gemeinde Bogarosh und Mitinhaber des dortigen Geschäftes, der Firma Nik. Abendschein ist, dessen Adoptivtochter er zur Frau genommen hat. Der Sohn, Feri Kempfer junior, hat ohne Zweifel seinem Vater das Leben zu verdanken und muß ihm auch dafür dankbar sein, daß sein Vater es rechtzeitig eingesehen hat, daß der Lehrerberuf nicht der Beste ist und ihn zu einem Kaufmann in die Lehre gegeben, damit es seinem Kinde nicht ebenso geht, wie es ihm auf seinem Dornenweg gegangen ist.
Wenn auch der Vater vielleicht teilweise an seinem Elend selbst schuld ist, oder seinem Kinde nicht die väterliche Liebe in diesem Maße zuteil werden ließ, resp. lassen konnte, wie das ein Großteil der Eltern pflegt, so ist es doch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit eines Kindes, welches in der Lage ist, seinem notleidenden Vater mindestens von Zeit zu Zeit zu helfen und ihn vor dem Sumpf zu retten. Soviel Nächstenliebe muß auch dann vorhanden sein, wenn der vater nicht nicht der wirkliche Vater wäre und keine Blutsverwandschaft, sondern nur das wenigste Menschengefühl im Herzen ist. Wie schwarz muß das Gewissen eines Kindes sein, welches „nun auf der Welt ist“ und nachdem „der Herr den Seinen es im Schlafe gibt“ an einem üppigen Tische sich es gut schmecken läßt und seinem Vater, demjenigen welchem er alles zu verdanken hat, nicht einmal die Brotkrummen gibt, welche vom Tische herabfallen. Wie froh müßte der alte pensionierte Lehrer Kempfer sein, wenn sein Sohn ein wirklicher Sohn wäre und ihm hie und da einen Bruchteil des Geldes zukommen lassen würde, was er protzigerweise - sagen wir - für einen „Vorstrauß“ auf die Gasse wirft, damit die Leute sehen , wer er und sein Schwiegervater ist, resp. noh werden kann ...
Dies ist undeutsch - und mag man es nehmen wie man will - unschön, welches kein Vater von seinem Kinde verdient hat und gebrandmarkt werden muß, damit sich jeder Vater noch rechtzeitig ein Beispiel nehmen kann und sein Kind nicht des Mamons wegen sich entfremden käßt.
Als Presse erachten wir es als unsere moralische Pflicht diesem alten, deutschen Lehrer zu helfen und bitten jene Leute, welche noch ein Herz im Leibe und mehr menschliches Gefühl als der eigene Sohn und die Einwohner der Gemeinde Neupanat haben, sie mögen diesem schwergeprüften Manne eine Arbeitsgelegenheit geben, mag sie noch so schwer und noch so schmutzig sein, damit er Gelegenheit hat zu arbeiten und abermals ein wertvolles Glied der deutschen Gesellschaft wird.    Nik. Bitto.

1925 12 25 - Temesvarer Zeitung
Das zwanzigtse Kind - Aus Berlin wird telegraphiert: ein einzig dastehender Fall von reichem Kindersegen wird aus Trier im Rheinland gemeldet. Der Maurer Alois Spang hat an Dienstag sein zwanzigstes Kind beim Standesamt angemeldet. Sämtliche Kinder sind noch am Leben.

1926 10 29 - Temsvarer Zeitung
Volkswirtschaft - Begünstigungen für die Bogaroscher Toilettenseifenfabrik. Der Ministerrat hat über Vorschlag des Ministers für Industrie und Handel der durch Franz Schütz und Sohn in Bogarosch zu errichtenden Toilettenseifenfabrik die im Gesetz für die Förderung der heimischen Industrie niedergelegten Vegünstigungen gewährt.

1927 01 26 - Banater Deutsche Zeitung
Dilettantenvorstellung in Bogarosch - Der Bogaroscher kath. Frauenverein veranstaltet am 26. Jänner im Kohl’schen Gasthause eine mit Dilettantenvorstellung verbundene Tanzunterhaltung. Zur Aufführung gelangen das Trauerspiel „Maria von Brabant“, „Herr Lehrer ich mus mal’ raus!“, „Das Duell“, „Der Weinfälscher“.

1927 07 17 - Banater deutsche Zeitung
Der Studentenball in Bogarosch. " Der gestern in Bogarosch statt gefundene Studentenball verlief Dank dem restlosen Bemühen des Arrangierungskomitees im Zeichen des bestenen Gelingens. Es waren, unter anderen, anwesend: Dr. Kaspar Muth, Dr. Josef Rieß (Lenauheim) , Sebastian Rotschnnigg, Dr. Krischanitsch (Dt.St.Peter), Dr. Schmidt (Lenauheim), Ing. Walzer (Hatzfeld). Bei den Klängen des vorzüglichen Streichorchesters blieben die Gäste bis zum frühen Morgen beisammen. Das am Nachmittag abgehaltene Fußballspiel Grabatz - Bogarosch endete mit dem Resultat 2:1 zu Gunsten der Grabatzer.

1927 12 24  - Temesvarer Zeitung
Plötzlicher Tod des Drogisten Richard Schunk - Einsam, in ferner Abwesenheit seiner 3 Kinder, hat heute früh der allbekannte Fabriker Drogist Richard Schunk auf seinem Schmerzenslager ausgerungen, wohin ihn gestern nachmittag ein Hirnschlag niederwarf. Herr Schunk wurde schon längere Zeit von Todesahnungen heimgesucht, in Anbetracht seiner Rüstigkeit, im 57. Lebensjahre erst, dachte aber niemand ernstlich daran, daß diesbezügliche Bemerkungen des Verblichenen so rasch ihre traurige Bestätigung finden würden.
Der alte Herr hatte aber doch richtig gefühlt; sein Mittagessen nahm er gestern noch in heiterer Stimmung ein, um vier Uhr aber warf ihn die Berührung der Todeshand schon ohnmächtig um und heute früh erlag der Körper im Kampf um das Leben, Richard Schunk, der lange Jahre als Apotheker in Bogarosch wirkte, ehe er sich als Drogist in Temeswar etablierte, wird von zwei Söhnen Richard, Maschinenbaningenieur in Berlin und Rudolf, Chemieingenieur in Freiberg, sowie von der Tochter, Hauptmannsgattin Frau M. Hönig Zernest betrauert. Das Leichenbegängnis findet erst Sonntag nachmittag 2 Uhr aus dem Trauerhause, Hauptgasse 9 statt, damit die telegraphisch verständigten Kinder dem geliebten Vater das letzte Geleite geben können. Das plötzliche Dahinscheiden dieses beliebten und aufrechten Mannes hat allgemeine Anteilnahme erweckt.

1928 01 08 - Banater Deutsche Zeitung
Ortsgruppe Bogarosch - Unser Verein hat Mitte November seine Tätigkeit wieder aufgenommen. Wir halten, wie in früheren Jahren wöchentlich zwei Vereinsabende, die erfreulicherweise zahlreicher besucht werden, als im Vorjahre. Bisher wurden drei Vorträge gehalten, und zwar sprachen dipl. Kindergärtnerim Fr. Maria Hubert über Heimat und Heimatliebe; Herr Pfarrer Fux über Zufriedenheit, wobei er den Frauen anhand vieler Beispiele ans Herz legte, ihre Kinder schon in der Jugend zu Einfachheit und Anspruchslosigkeit zu erziehen. Dr. Gerber hielt einen Vortrag über stoffwechselkrankheiten, Konstitution und rationelle Ernährung. An den Vereinsabenden singen unsere Mädchen und lernen hübsche Volkslieder. Bisher wurden deren 48 einstudiert. so kommt durch unsere Mädels das Volkslied, wie in Grosmutters Zeiten, bei geselligen Zusammenkünften der Jugend wieder zu seinem Rechte. Am 17. Dezember veranstaltete der Verein eine äuserst aut gelungene, zahlreich besuchte Dilettantenvorstellung, bei welcher sich wiederum unser Mädchenfranz mit seinen Leistungen hervortat. Auf dem Programm standen: „Der vergessene Muff‘; das Weihnachtsstück „Die verlorene Tochter“; das Drama „Rosa von Tannenburg”, ferner ein lebendes Bild, Jadasohn’s Frauenterzette „Abendlied“ und „sommerlied“ und einige Volkslieder. Bei der Einstudierung und beim Arrangement stand dem Vorstand Frau Maria Hubert aufopferungsvoll zur seite, wofür wir ihr Dank schulden. Am 18. führte Apotheker Hans Neurohr das Mädchenkranzmitglied Frl. Nelly schmidt um Traualtar, bei welcher Gelegenheit der Mädchenkranz sang. Auch einen Trauerfall haben mir zu verzeichnen. Der so rasch dahingeschiedenen Frau Dr. Anni Ries gaben wir am 1. Dezember das letzte Geleite. An dem Begräbnis in Lenauheim nahm der Bogaroscher Frauenverein fast vollzählig teil.

1928 02 17 - Arader Zeitung 
Tragischer Tod eines hoffnungsvollen jungen Mannes in Aurelhausen - Wie man uns aus Bogarosch schreibt, ist in Aurelhausen der 19jährige Sohn, des aus Neusanktpeter stammenden Aurelhauser Notärs Johann Herbst und Frau Maria, geborene Schmidt aus Bogarosch, infolge eines Bauchtyphus plötzlich gestorben. Der hoffnungsvolle junge Mann absolvierte bereits das 8 Gymnasium und war einer der besten Schüler des Banates. An dem Leichengängnis beteiligte sich außer der großen Verwandtschaft, die sich auf das ganze Banat verzweigt, auch die Bogaroscher Großeltern, die es sich nicht nehmen ließen, trotz dem schlechten Weg, mit dem Auto des dortigen Steinmetzes, Johann Massony, unter größter Mühe und Anstrengung, die Fahrt zurückzulegen. Nicht unerwähnt soll bleiben, die ergreifende Grabrede des Herrn Pfarrers Baum aus Uivar und die rege Teilnahme des dortigen Gesangsvereines.

1928 05 02 - Arader Zeitung
Ehebruch - Bubenkopf / Dorfidyll aus Bogarosch - Während bekanntlich die herrischen Frauen alle Kniffe anwenden, um zu einem Bubenkopf zu kommen und dem sich dagegen sträubenden Ehegatten, solange von der „praktischen Seite“ die Sache erklären, bis er mürbe ist und einwilligt, ist dies bei unserer Dorfbevölkerung ganz anders; dort hält man fest an den alten Sitten und Gebräuchen und weicht nur der Gewalt.
Von einem solchen Gewaltakt wird uns aus Bogarosch geschrieben, wo sich eine Frau und Mutter, also die liebe Schwiegermutter, die „Wärme um den häuslichen Herd“ einem 20jährigen Mädchen gegenüber dadurch sichern wollte, dass sie die Ehebrecherin fasste und ihr die Haare abschnitt.
Das bebubiköpfte Mädchen, hatte jedoch noch die magische Kraft ihren Geliebten, das heißt den Gatten der Frau, dazu zu bewegen mit ihr durchzugehen und sein Weib mit den zwei unschuldigen Kindern zurückzulassen. Die Moral der Geschichte ist: Weiber hütet eure Männer vor sitzengebliebenen Mädchen, die sich nach einem „Feuertopf“ sehnen …

1928 08 24 - Temesvarer Zeitung 
Gefrorenes von Bogarosch - Durch den in Ihrem geschätzten Blatte erschienenen Artikel „Massenhafte Magenvergiftung durch Gefrorenes in Bogarosch“ bin ich von verschiedenen Seiten aufmerksam gemacht worden, Sie zu ersuchen, diesen Artikel richtigzustellen, da das Publikum der Meinung ist, dass das das Gefrorene von meiner, in der ganzen Umgebung (auch Temesvar), gut bekannten Konditorei geliefert wurde.
Es existiert in Lovrin nur eine Konditorei und zwar die Kaffee-Konditorei Janick, Lovrin, Hauptgasse Nr. 240, und hat selbe mit der Studentenkirchweih in Bogarosch absolut gar nichts zu tun, da selbe mit dem Zuckerbäcker Kolla nicht identisch ist.
Wir ersuchen daher die Kunden der Kaffee-Konditorei Janick, dieselbe vertrauensvoll wie früher zu besuchen, da sie ihr erworbenes gutes Renommé in Verabfolgung von reinlichen Bäckereien,Gefrorenem, kalter und warmer Küche, nach wie vor rechtfertigen wird.
Hochachtungsvoll
Hugo Janick, Lovrin.

1928 09 15 - Temesvarer Zeitung
Änderungen im Gemeindenotärsdienst - Der Notär Rudolf Ferch wurde nach Ujvar und der Ujvarer Notar Julius Barbulescu nach Bogarosch transferiert. Ferner hat Präfekt Dr. Julius Coste den Vizenotär von Klopodia Jon Jivan zum Gemeindenotär nach Sosdia ernannt.

1929 03 05  
Adoption -  Wer will einen Knaben adoptieren - In der Gemeinde Bogaros werden für ein 2½ Jahre altes, schönes, gesundes, Waisenkind (Knabe), Adoptiveltern gesucht. Näheres bei Lehrer Andreas Kovacs, Bogaros.

1929 05 01  - Arader Zeitung
Die Bogaroscher Armen wollen in das Perjamoscher Armenhaus. - Aus Perjamosch wird uns geschrieben: In der letzten Gemeinderatssitzung wurde auch das Gesuch, der Gemeinde Bogarosch zwecks Aufnahme zweier alter Frauen in das Perjamoscher Armenhaus auf das Tapet gebracht und von dem Gemeinderat abgewiesen. - Die Gemeinde Perjamosch hat selbst mit ihren eigenen Armen genügend und bedauert es lebhaft, der Schwestergemeinde nicht dienen zu können …
Dieser kurze Bescheid, respektive Abweisung spricht einen ganzen Band für sich und straft jene Bogaroscher Leute Lügen, die sich so manchmal auf die Brust klopften und sagten: es gibt keine armen Leute in den reichen Schwabengemeinden. Wie gut wäre es gewesen, wenn man neben dem Gedanken für prunkhafte Kapellen, Gruften, Bauernheim etc auch an ein bescheidenes, kleines Armenhaus und ein primitiv eingerichtetes Dorfspital mit vier-sechs Betten gedacht hätte, wo der Gemeindearzt die Dorfarmen gratis behandelt. Wenn einmal alle unsere schwäbischen Gemeinden noch das unbedingt  notwendige kleine Armenhaus und Krankenhaus haben, dann kann man auch an ein nützliches Bauernheim, Frauenvereinsheim, eventuell an ein angenehmes Dorfmuseum, schöne Kapellen und Gruften auf dem Friedhof etc, denken. Es wäre daher sehr gut, wenn alle Schwaben sich stets die Reihenfolge: 1. das Notwendigste, 2. das Nützliche u. 3. das Angenehme merken würden, damit ähnliche Fälle, wie der Bogaroscher nicht vorkommen.

1929 05 25 - Banater Deutsche Zeitung
Trauung - Gestern führte er Lenauheimer Junglandwirt Niki Gerber die hübsche Vortänzerin des Heurigen Schwabenballs Frl. Käte Schneider zum Traualtar. Das Hochzeitsfest gestaltete sich zu einer imposanten Feier. Den Ehebund segnete der Bogaroscher Pfarrer Emil Fuchs, welcher rührende Worte an das Brautpaar und an die aus Bogarosch scheidende Braut richtete, wobei keine Auge trocken blieb. Den gesanglichen Teil der Trauung besorgte der Lenauheimer Gesangsverein, welcher das Lied „Das ist der Tag des Herrn“ in musterhafter Weise vortrug. Frau Dr. Bauer aus Neubeschenowa sang hierauf das „Gebet“ aus der Oper „Freischütz”. Der Bogaroscher Mädchenkranz hingegen trug trug den „Brautchor“ aus der Oper „Lohengrin” vor. Außer diesen sangen Frau Käte Schneider und Frl. Berta Dian noch „Mutter gib mir Deinen Segen." Alle wurden vom Kantorlehrer Schaus vorzüglich begleitet. Bei der Tafel richtete Dr. Hans Roster, Temeswar, und Prof. Peter Heinrich, Hatzfeld, Ansprachen an das Brautpaar. Im ganzen waren über 400 Personen geladen, darunter Dr. Gerber, Bogarosch, Dr. Rauer, Neubeschenowa, Dr. Schneider, Temeswar u.v.a.

1929 09 20 - Arader Zeitung
Feuerwehr Gemeinde Bogarosch - Der Zustand der Löschrequisiten zeugt davon, dass es in dieser Gemeinde keine Feuerwehrorganisation gibt und das dieselben nicht von Fachleuten behandelt werden. Dann entsprechen die Löschrequisiten auch den Anforderungen der Neuzeit nicht im geringsten.  Die Spritze ist ein wahres Monstrum. Es überraschte mich geradezu, in einer deutschen Gemeinde ein solches Unding vorfinden zu können. Ein solches Modell war vor 100 Jahren nicht mehr modern und kann unter den heutigen Verhältnissen Verhältnissen im Ernstfalle nicht mehr in Betracht kommen. Es muss darum raschest eine regelrechte Landfahrspritze angeschafft werden. Das ich die Demontierung der alten Spritze in meinen Imspizierungsbogen nicht eigetragen habe, ist damit zu erklären, das ich die Gemeinde vor den Behörden, welchen der Inspizierungsbogen vorgelegt wird, nicht blosstellen wollte.
Das die Gemeinde Bogarosch noch keine freiwillige Feuerwehr besitzt, ist schwer zu bedauern. Es fehlt an einigen aufopferungsvollen und begeisterten Vorkämpfern für die Idee. Ich hoffe aver zuversichtlich, dass in naher Zukunft ein Feuerwehrverein zustande kommt.














1921 05 22
Selbstmord

1922 12 14
Johann Abendschein


1923 02 18
Die Mistgabel in den Bauch gerannt

1923 04 02
Hühnerdiebe

1923 12 06
Intime Kleinigkeiten

1924 02 17
Mann vun Bogarosch - Schweres Unglück eines Bogaroschers - Rückkehr nach Amerika

1924 05 22
Vom Automobil gerädert

1924 07 24
Kind in kochendes Wasser gefallen

1924 10 02
Fest der Bogaroscher in Philadelphia

1925 02 25
Adam Ottrubay


1925 05 06
 Eisenbahnkarambol in Lenauheim

1925 08 06
Lebendig verbrannt

1925 12 02
Schicsal eines Lehrers

1925 12 25
Das zwanzigtse Kind

1926 10 29
Begünstigungen

1927 01 26
Dilettantenvorstellung

1927 07 17
Studentenball in Bogarosch

1927 12 24
Richard Schunk


1928 01 08
Ortsgruppe Bogarosch

1928 02 17 
Tragischer Tod

1928 05 02
Dorfidyll aus Bogarosch

1928 08 24 
Gefrorenes von Bogarosch

1928 09 15
Gemeindenotärsdienst

1929 03 05
Adoptiom

1929 05 01
Die Bogaroscher Armen

1929 05 25
Trauung Gerber/Schneider

1929 09 20
Zustand der Löschrequisiten